Klettersteig-Check im Bergwelten Magazin Okt./Nov. 2026
Von Uwe Grinzinger

Schöner Schein
Ob bei Klettersteigen oder unter uns Menschen - da wie dort gibt es gehypte Stars: attraktiv, begehrt und in aller Munde. Blickt man jedoch hinter den Glanz, dann halten sie oft nicht, was der schöne Schein verspricht.
Versteckte Werte
Beim Rosskopf-Klettersteig über dem Ötztal ist es umgekehrt.
Auf den ersten (und auch auf den zweiten) Blick ist er un-
spektakulär. Aber dennoch kurzweilig. Denn die Natur hat hier einen bunten Fels-MIx zusammengewürfelt: steile Kanten, kurze Rampen, blockige Urgesteinsgrate, kleine Plattenwände, komfortable Felsbänder.
Normalo statt Diva
Ideal also als vertikales Trainingsgelände für Genießer und Einsteiger, ja sogar für manch größere Kinder: nur etwa eine
Stunde Kletterzeit, moderate Schwieirgkeit (bis B/C), kurzer
Zustieg von der Seilbahnstation Hochoetz.
Kurzum: ein echter "Normalo" unter den Eisenwegen. Ohne Glamour, aber grundsolide. Um beim Vergleich mit uns Menschen zu bleiben: MIt einem bodenständigen Kumpel verbringe ich lieber Zeit als mit einer launenhaften Diva.

Hier nachzulesen:
"EIner ohne Allüren":
Ein Klettersteig-Check von Uwe Grinzinger im Bergwelten-Magazin Okt./Nov. 2026.















